In den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 sind in Deutschland 1.405 Spenderorgane registriert worden, während 452 Menschen nach ihrem Tod Organe spendeten – ein Anstieg um rund 12 Prozent bei den Organen und 6,1 Prozent bei den Spendern gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025.
Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mit Sitz in Frankfurt hat die aktuellen Zahlen zum Halbjahr vorgelegt. Demnach wurden zwischen Januar und Mai 2026 insgesamt 1.405 Spenderorgane erfasst. Die Zahl der Organspenderinnen und Organspender, also der verstorbenen Personen, denen ein oder mehrere Organe entnommen wurden, lag im selben Zeitraum bei 452. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht das einem Anstieg von etwa 12 Prozent bei den Organen und 6,1 Prozent bei den Spendern.
Die DSO wertet die Entwicklung als positives Signal. Die Organspende in Deutschland habe im Jahr 2025 ihren höchsten Stand seit 2012 erreicht, teilte die Stiftung mit. Damals wie heute hängt die Zahl der Transplantationen eng am Engagement der Kliniken, der Transplantationsbeauftragten und nicht zuletzt an der Bereitschaft der Bevölkerung, sich zu Lebzeiten mit dem Thema auseinanderzusetzen.
