Der US-Softwarekonzern Oracle hat im vergangenen Geschäftsjahr rund 21.000 Stellen abgebaut und seine Belegschaft damit um 13 Prozent verkleinert, wie aus dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht (Reuters, 23.6.2026).
Zum Stichtag 31. Mai zählte Oracle noch 141.000 Mitarbeiter, gegenüber 162.000 im Vorjahr. Der Stellenabbau traf das Unternehmen damit in einem erheblichen Ausmaß und setzte einen Trend fort, der die gesamte Technologiebranche erfasst hat.
Laut dem Geschäftsbericht summierten sich die Kosten für Abfindungen und andere Restrukturierungsaufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1,84 Milliarden Dollar. Im Vorjahr waren es 374 Millionen Dollar gewesen. Der Anstieg der Restrukturierungskosten unterstreicht, wie tiefgreifend der Umbau bei dem Softwarekonzern ausfällt.
