London, 02 Juli 2026
OpenAI verhandelt nach einem Bericht der „Financial Times“ mit der US-Regierung über eine staatliche Beteiligung von fünf Prozent am KI-Unternehmen, die nach dem Vorbild des Alaska Permanent Fund breite Bevölkerungsschichten an den Gewinnen beteiligen soll.
Die „Financial Times“ berichtete am Donnerstag unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen über die Verhandlungen. Unternehmenschef Sam Altman habe demnach in ersten Gesprächen mit der Regierung eine Beteiligung in dieser Größenordnung vorgeschlagen. „OpenAI hat der US-Regierung laut einem Bericht einen Einstieg der Vereinigten Staaten als Anteilseigner vorgeschlagen“, hieß es in dem Bericht, den die Nachrichtenagentur dpa-AFX aus London verbreitete.
Nach den Vorstellungen Altmans sollen auch andere US-KI-Firmen einen vergleichbaren Anteil an den Staat abgeben: „Zu den anderen KI-Unternehmen könnten Anthropic, Google und Meta zählen“, schreibt die Zeitung. Ob diese einer solchen Regelung zustimmen würden, ist laut „Financial Times“ allerdings offen. „Altman und weitere Führungskräfte schlagen dem Bericht zufolge vor, dass OpenAI sowie andere US-amerikanische KI-Unternehmen jeweils fünf Prozent ihrer Anteile in einen öffentlichen Fonds nach dem Vorbild des Alaska Permanent Fund einbringen.“
