Nordrhein-Westfalen ist laut einer am Montag (25. Mai 2026) veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) das Bundesland mit der besten kommunalen Daseinsvorsorge.
Für den „Gemeindecheck Daseinsvorsorge“ wertete das IW Daten aus 10.817 Kommunen aus und befragte zusätzlich rund 5.500 Menschen. Die Untersuchung wurde von der Tabakfirma Philip Morris in Auftrag gegeben.
Verglichen wurden die Gemeinden in fünf Kategorien: Digitales (Mobilfunkabdeckung, Breitbandverfügbarkeit), Gesundheit (Erreichbarkeit von Hausärzten und Krankenhäusern), Mobilität (ÖPNV-Anbindung, Brückenzustand), Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern, Museen) und Bildung (Zugang zu Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen).
Hintergrund der Studie
Erstmals liefert eine IW-Studie so feingranulare Ergebnisse auf Gemeindeebene; zuvor lagen Daten nur für Landkreise vor. Studienautor Matthias Diermeier erklärte, die Arbeit solle Politikern mehr Informationen für künftige Entscheidungen über die öffentliche Daseinsvorsorge geben, etwa bei der Gesundheitsversorgung.
