Die iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi befindet sich im Zentralgefängnis der Stadt Sandschan in einem kritischen Gesundheitszustand.

Hintergrund

Narges Mohammadi, die 2023 den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz gegen die Unterdrückung von Frauen und gegen die Todesstrafe im Iran erhielt, ist seit längerer Zeit inhaftiert. Ihre Arbeit als Menschenrechtsaktivistin hat international Anerkennung gefunden, doch im Iran sieht sie sich mit Repressionen konfrontiert.

Die Inhaftierung Mohammadi im Zentralgefängnis von Sandschan wirft erneut ein Schlaglicht auf die Menschenrechtslage im Iran. Die Stadt Sandschan ist bekannt für ihre strengen Haftbedingungen, die oft mit gesundheitlichen Risiken für die Gefangenen verbunden sind.

Aktuelle Situation

Laut mehreren Quellen befindet sich Mohammadi derzeit in einem kritischen Gesundheitszustand. Die genauen Umstände ihrer gesundheitlichen Verschlechterung sind nicht vollständig geklärt, doch die Haftbedingungen gelten als möglicher Faktor.

Ihr Ehemann, Hamid-Reza Mohammadi, hat sich in der Vergangenheit besorgt über ihre Behandlung geäußert. Die Familie befürchtet, dass die Haft ihre bereits angeschlagene Gesundheit weiter verschlechtern könnte.

Internationale Reaktionen

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Mohammadi im Jahr 2023 hat die internationale Aufmerksamkeit auf ihre Situation gelenkt. Menschenrechtsorganisationen und internationale Gremien haben wiederholt ihre Freilassung gefordert.