New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat am Sonntag als erster Stadtoberhaupt seit Jahrzehnten die jährliche Israel-Parade in Manhattan boykottiert und damit heftige Reaktionen ausgelöst.

Tausende Menschen zogen mit israelischen Flaggen, blau-weißen Luftballons und T-Shirts mit der Aufschrift „I love Israel“ durch die Straßen Manhattans. Die Parade findet seit den 1960er Jahren jährlich in New York statt.

Mamdani, ein US-Demokrat, gilt als einer der prominentesten pro-palästinensischen Politiker der Vereinigten Staaten. Er wirft Israel systematische Verletzungen palästinensischer Rechte vor, spricht von Apartheid und bezeichnet Israels Vorgehen im Gazastreifen als Völkermord.

Gleichzeitig verurteilte Mamdani den Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 als „entsetzliches Kriegsverbrechen“. Er betonte mehrfach, dass er sich für gleiche Rechte für Israelis und Palästinenser einsetze.

Internationale Kritik an Mamdanis Boykott