Nach dem Finalsieg Spaniens bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft ist ein öffentlich ausgetragener Vorwurf von Nicolás Otamendi gegen seinen früheren Teamkollegen Rodri bekannt geworden, der die spanische Fußballwelt beschäftigt.
Die spanische Frauen-Nationalmannschaft hat das Endspiel der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft gewonnen und ist im Anschluss an den Titelgewinn an die Spitze der FIFA-Weltrangliste der Frauen vorgerückt. In spanischen Medien wurde der Erfolg unter der Schlagzeile "Spanien neuer Weltranglistenerster" aufgegriffen. Der sportliche Triumph bildet den Ausgangspunkt einer Debatte, die über das Turnier hinausreicht.
Sportlicher Erfolg als Ausgangspunkt
Mitten in die Feierphase platzt ein persönlicher Vorwurf von Nicolás Otamendi, der sich in Richtung seines früheren Mannschaftskollegen Rodri richtet. Otamendi formuliert eine Kritik, die sich auf das Verhalten Rodris nach dem Finale bezieht. Der genaue Wortlaut wurde in spanischen und internationalen Medien verbreitet; Otamendi sprach dabei von einer Respektlosigkeit und sagte sinngemäß: "Sowas macht man nicht".
Die Episode hat rasch an Fahrt aufgenommen, weil beide Akteure aus der spanischen Nationalmannschaft der Männer stammen und über Jahre hinweg gemeinsam spielten. Otamendi, der in der Vergangenheit ebenfalls das Trikot der spanischen Auswahl trug, kennt Rodri aus gemeinsamen Länderspielen. Der Vorwurf erhält zusätzliches Gewicht durch diese persönliche Historie.
