Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann von Burgenland, hat sich nach einer Operation zur Entfernung seines Kehlkopfes erstmals öffentlich zu Wort gemeldet und dabei scharfe Kritik an seiner eigenen Partei, der SPÖ, geübt.

Operation und Genesung

Doskozil unterzog sich einer Operation am Uniklinikum Leipzig, bei der sein Kehlkopf entfernt und eine Stimmprothese eingesetzt wurde. Der Eingriff verlief erfolgreich, und der Politiker befindet sich nun in der Genesungsphase. Die genauen medizinischen Details wurden nicht weiter spezifiziert, doch bestätigten zwei unabhängige Quellen den Eingriff.

Trotz der gesundheitlichen Herausforderungen zeigt sich Doskozil entschlossen, seine politische Arbeit fortzusetzen. Besonders die jüngsten Entwicklungen in seiner Heimatregion Burgenland haben ihn offenbar motiviert, sich erneut zu äußern.

Kritik an der SPÖ

In einer schriftlichen Erklärung kritisierte Doskozil die SPÖ scharf, insbesondere im Zusammenhang mit der Herzchirurgie-Abteilung in Oberwart, die im März ihren Betrieb aufgenommen hatte. Er reagierte damit auf einen Einspruch des Gesundheitsministeriums gegen den Bewilligungsbescheid für die Abteilung.

Doskozil sagte wörtlich: *"Als mir diese Woche mitgeteilt wurde, dass durch das Gesundheitsministerium unter einer SPÖ-Ministerin und einer SPÖ-Staatssekretärin Einspruch gegen den Bewilligungsbescheid unserer Herzchirurgie in Oberwart erhoben wurde, hat mich das umso mehr motiviert, gegen diese inhaltsleere und konzeptlose Politik anzukämpfen und weiter für die Interessen des Burgenlands einzustehen."*