Die Helgoland-Fähre MS „Funny Girl" ist am Samstagmittag rund fünf Kilometer vor der Nordseeinsel Helgoland infolge eines Motorschadens manövrierunfähig in der Nordsee in Seenot geraten und wird nach Cuxhaven geschleppt.
Havarie und Bergung
Die Fähre „Funny Girl" war auf dem Weg von Büsum nach Helgoland, als sich die Havarie ereignete – in rund fünf Kilometern Entfernung vor der Insel im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, fiel der Motor aus, sodass das 68 Meter lange Schiff antriebslos im Wasser trieb. An Bord befinden sich den Angaben zufolge inklusive der Crew 69 Menschen.
Da ein Anlegen am Helgolander Hafen nach Angaben einer Polizeisprecherin nicht möglich war, werde die „Funny Girl" mitsamt aller Passagiere ins niedersächsische Cuxhaven gebracht. In Cuxhaven soll die „Funny Girl" der zuständigen Reederei Adler & Eils zufolge einer technischen Untersuchung unterzogen werden, um die Ursache des Defektes festzustellen. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand.
