Ein Motorboot mit zehn österreichischen Passagieren ist am Samstag in der nördlichen Adria rund 300 Meter vom Hafen Triest gekentert, woraufhin ein Sucheinsatz eingeleitet wurde.
Das Boot mit dem Namen „Diwa II" war den Angaben zufolge am Morgen von Porto Piccolo-Sistiana mit Ziel Izola in Slowenien ausgelaufen, als es in Küstennähe zum Kentern kam. Der Vorfall ereignete sich nach italienischen Berichten rund 300 Meter vom Hafen Triest entfernt, also praktisch im Einfahrtsbereich des Hafens an der nordöstlichen Adriaküste.
Hintergründe zur Route und zum Boot
Lokale Rettungsdienste und Küstenwache wurden unmittelbar alarmiert und koordinieren den Einsatz in der Bucht von Triest. Die Wetter- und Seebedingungen in der oberen Adria gelten in den Sommermonaten als wechselhaft, weshalb die genauen Umstände des Kenterns der „Diwa II" noch Gegenstand der Ermittlungen sind.
Nach bisherigen Informationen handelt es sich bei den Insassen ausschließlich um österreichische Staatsbürger. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete mehrfach über den Vorfall, auch das slowenische Ziel Izola liegt nur wenige Seemeilen von Porto Piccolo-Sistiana entfernt, was die Route als kurzen Grenzübertritt zwischen Italien und Slowenien charakterisiert.
