Liuyang, Hunan, 5. Mai 2026
Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in der chinesischen Stadt Liuyang sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. 61 weitere wurden verletzt, wie offizielle Quellen bestätigten.
Hintergrund der Katastrophe
Die Explosion ereignete sich am Montagnachmittag in Liuyang, einer Stadt in der Provinz Hunan, die als Hauptstadt der Feuerwerksproduktion in China bekannt ist. Die Region ist für ihre lange Tradition in der Herstellung von Feuerwerk berühmt, doch zugleich ist die Branche anfällig für schwere Unfälle.
Bereits im Juni 2025 hatte eine ähnliche Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Hunan mindestens neun Todesopfer gefordert. Die aktuelle Tragödie unterstreicht die Risiken, die mit der Produktion von Feuerwerkskörpern verbunden sind. China ist einer der größten Produzenten von Feuerwerk weltweit, und die Fabriken in Liuyang spielen dabei eine zentrale Rolle.
Reaktionen und Untersuchungen
Chinas Präsident Xi Jinping ordnete umgehende Rettungsmaßnahmen an, darunter die Suche nach Vermissten und die medizinische Versorgung der Verletzten. Zudem wurde eine Untersuchung zur Ursache der Explosion eingeleitet. Die Behörden stehen unter Druck, die Sicherheitsstandards in der Branche zu überprüfen und mögliche Verstöße aufzudecken.
