Wien, 14 August 2026
Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat in einem Telefonat mit ihrem iranischen Amtskollegen über die wirtschaftlichen Folgen der Blockade sowie über den Atomkonflikt gesprochen.
Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat in einem Telefonat mit Irans Außenminister über die Folgen der Blockade sowie über den Atomkonflikt beraten. Das Gespräch fand vor dem Hintergrund einer angespannten internationalen Lage statt, in der sowohl Handelswege als auch die nukleare Frage zwischen den Konfliktparteien neu verhandelt werden müssen.
Wirtschaftliche Sorgen im Vordergrund
Im Zentrum des Telefonats stand die Sorge, dass eine anhaltende Blockade die Weltwirtschaft schwer belasten könnte. Meinl-Reisinger warnte, eine solche Entwicklung treffe den Globalen Süden besonders hart und drohe dort eine Hungerkrise auszulösen. "Dass die Blockade desaströse Folgen für die Weltwirtschaft hat und insbesondere den Globalen Süden mit einer Hungerkrise bedroht, kann auch nicht im Interesse des Iran liegen." So begründete die Außenministerin gegenüber ihrem Gesprächspartner die österreichische Position.
