Mehr als ein Jahr nach dem Verschwinden eines 23-jährigen Österreichers im Tiroler Zillertal haben Spaziergängerinnen am Ziller Knochen gefunden, die laut Polizei eindeutig dem seit Ende April 2025 Vermissten zugeordnet werden können.

Der junge Mann aus dem Zillertal galt seit dem 30. April 2025 als abgängig. Nun, im Sommer 2026, haben Suchmaßnahmen und ein Zufallsfund traurige Gewissheit gebracht: Eine Spaziergängerin aus Deutschland entdeckte gemeinsam mit ihrem Hund im Gemeindegebiet von Stumm einen Knochen. Der Fundort liegt 118 Meter unterhalb der Einmündung des Märzenbaches in den Ziller, wie die Polizei gegenüber der APA am Donnerstag mitteilte.

Wie sich herausstellte, handelte esabei um sterbliche Überreste des abgängigen Österreichers. Dieser Satz aus der polizeilichen Presseaussendung markiert das Ende einer über einjährigen Suche. Für die Ermittler und die Angehörigen bedeutet der Fund die schmerzliche Bestätigung, dass der 23-Jährige den Unglücksort nicht lebend verlassen hat. Die Polizei sprach in diesem Zusammenhang von einer traurigen Gewissheit.