Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 vor der südlichen Insel Mindanao ist die Zahl der Toten auf den Philippinen auf 37 gestiegen, mehr als 630 Menschen wurden verletzt, 17 gelten als vermisst.

Lage auf Mindanao nach dem Hauptbeben

Das Beben hatte am frühen Montag die südliche Insel Mindanao erschüttert und war nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit stärkste des Jahres. Zivilschutzangaben zufolge starben 37 Menschen, mehr als 630 wurden verletzt. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten und bemühen sich, abgeschnittene Ortschaften zu erreichen. Die philippinischen Behörden rechnen damit, dass die Bilanz weiter steigt, da mehrere abgelegene Gemeinden noch nicht vollständig erreicht wurden.

Schäden an Gebäuden, Straßen und Flughafen

Der Erdstoß ereignete sich vor der Küste der Philippinen und beschädigte nach Angaben des Zivilschutzes mehr als 3.000 Gebäude, darunter Schulen, Wohnhäuser und öffentliche Einrichtungen. Tausende Schulen blieben zunächst geschlossen. Das Beben fiel auf den ersten Schultag nach den Ferien, was die Sorge um Kinder und Jugendliche in den betroffenen Regionen zusätzlich verschärfte. Bernardo Rafaelito Alejandro vom Zivilschutz des südostasiatischen Inselstaats sagte, die Gesamtschäden an der Infrastruktur werden auf rund 562 Millionen Pesos geschätzt, umgerechnet knapp 8 Millionen Euro.