Der mexikanische Fußballverband hat Rafael Márquez als neuen Cheftrainer der Nationalmannschaft vorgestellt und damit die Nachfolge von Javier Aguirre besiegelt, dessen dritte Amtszeit nach dem WM-Aus gegen England endete.
Der mexikanische Fußballverband (FMF) hat die Trainerfrage nur wenige Tage nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der Weltmeisterschaft entschieden. Rafael Márquez, bislang als Assistenztrainer tätig, wird neuer Cheftrainer der mexikanischen Nationalmannschaft und löst damit Javier Aguirre ab. Der Verband bezeichnete den Wechsel als Teil eines geordneten Übergangs. In der offiziellen Mitteilung heißt es: "Die Ernennung von Rafael Márquez ist Teil eines geordneten Übergangs".
Hintergrund: Eine mexikanische Fußballikone
Márquez ist kein unbeschriebenes Blatt im mexikanischen Fußball. Der 47-Jährige gilt als eine der prägendsten Figuren der mexikanischen Fußballgeschichte und ist als ehemaliger Verteidiger des FC Barcelona auch international bekannt. Insgesamt nahm er an fünf Weltmeisterschaften für Mexiko teil und gehört damit zu den wenigen Spielern seines Landes mit einer solchen Erfahrung auf höchstem internationalen Niveau.
