Im Mainzer Museum für Antike Schifffahrt hat eine Spezialfirma zwei bis zu 20 Meter lange Nachbauten römischer Schiffe an neue Positionen innerhalb der Museumshalle umgesetzt.

Im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz müssen die großen Nachbauten der Schiffe verrückt werden, um einen Standort zu erhalten. Wie das Leibniz-Zentrum für Archäologie mitteilte, rückte dafür am Montag zwischen 7.00 und 17.00 Uhr eine Spezialfirma an. Der Zeitrahmen sei bewusst gewählt, „damit die Schiffe keinen Schaden nehmen“. Das Leibniz-Zentrum für Archäologie geht von einer technisch sehr aufwendig Aktion aus.

Spezialfirma im Einsatz

Die beiden Holzrepliken wiegen mehrere Tonnen und lassen sich nicht einfach per Muskelkraft verschieben. Deshalb werden sie leicht angehoben und auf großen Luftkissen an ihren neuen Standort in der Halle geschoben. Den Auftrag erhielt eine Firma, die bereits 1994 den Umzug der Schiffe in das damals neu eröffnete Museum übernommen hatte. Die Aktion selbst dauerte mehrere Stunden.