Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern hat am Samstag auf einem Parteitag in Schwerin nach rund sechs Stunden Debatte und Dutzenden Änderungsanträgen ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl am 20. September beschlossen.

Von den 120 anwesenden Delegierten stimmte nur eine Handvoll gegen das etwa 60 Seiten starke Programm oder enthielt sich. Es trägt den Leitspruch „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch.“ und zieht eine überwiegend positive Bilanz der Regierungsbeteiligung der vergangenen Jahre.

Spitzenkandidatin und Bildungsministerin Simone Oldenburg erklärte: „Wir hören nicht auf, auch in die Zukunft der Jugendlichen und damit in unser aller Zukunft zu investieren.“ Landeschef Hennis Herbst sagte, die Partei gehe „mit Selbstbewusstsein in diese Wahl“ und habe „ordentlich Rückenwind“ von der Bundespartei.

Das Programm fordert, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern ein Verbotsverfahren gegen die AfD vor dem Bundesverfassungsgericht mit auf den Weg bringt. Die Linke sieht sich als einzige Partei, die die extreme Rechte im Land konsequent bekämpft.