Die italienische Stadt Lignano bereitet sich mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen auf das Pfingstwochenende vor, wenn tausende Touristen, darunter viele Österreicher, zum als "Tutto Gas" bekannten Feiern erwartet werden.
Die Feiern am Pfingstwochenende sind bei Österreichern auch als "Tutto Gas" bekannt. Über 80.000 Touristen werden zu Pfingsten in Lignano erwartet, davon 20.000 aus Österreich.
Bürgermeisterin Laura Giorgi hat eine Verordnung unterzeichnet, um mögliche Unruhen durch Touristen, die wie jedes Jahr zu Pfingsten in Scharen in den Badeort strömen, so weit wie möglich einzudämmen: "Wir sind immer besser vorbereitet", betonte sie laut Medienangaben.
Allein am vergangenen Wochenende waren trotz schlechten Wetters 276.000 Menschen in Lignano gemeldet worden, 33 Prozent waren ausländische Touristen, vor allem Österreicher und Deutsche, aber auch aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn, teilte die Gemeinde mit.
Hintergrund
Die Maßnahme wurde von der Präfektur Udine im Rahmen verschärfter Sicherheitsvorkehrungen angeordnet und gilt ab diesem Samstag, 23.
Inzwischen sind in Lignano bereits viele Jugendliche aus Österreich und Deutschland zum langen Pfingstwochenende eingetroffen.
Die Stadt hat in den letzten Jahren Erfahrungen mit großen Touristengruppen gesammelt und die Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich verbessert.
Sicherheitsmaßnahmen
Die lokalen Behörden arbeiten eng mit der Polizei und den Carabinieri zusammen, um eine sichere Umgebung für alle Besucher und Einwohner zu gewährleisten.
Zusätzlich zu den Sicherheitskräften werden auch freiwillige Helfer eingesetzt, um die Besucherströme zu lenken und bei eventuellen Problemen schnell reagieren zu können.
Die Veranstalter hoffen auf ein friedliches Fest und appellieren an die Vernunft der Besucher, sich an die Regeln zu halten und Rücksicht auf andere zu nehmen.
Appell an die Besucher
Für diejenigen, die dennoch gegen die öffentliche Ordnung verstoßen, hat die Stadt klare Konsequenzen angekündigt, darunter Geldstrafen und Ausweisungen.
