Kanadas Premierminister Mark Carney und seine Liberale Partei haben sich durch Siege bei Nachwahlen am Montag eine knappe Mehrheit im Unterhaus gesichert und damit ihre Machtposition gestärkt.
Ergebnisse der Nachwahlen
Die Liberalen gewannen mindestens zwei Sitze bei den sogenannten By-elections, wie kanadische Medien berichteten. Diese Siege verhalfen der Partei zu einer hauchdünnen Mehrheit im Parlament. Die Nachwahlen fanden in mehreren Wahlkreisen statt, darunter in University-Rosedale und Quebec, wo die Liberalen bereits zuvor stark vertreten waren.
Die genauen Zahlen der Stimmenverteilung wurden noch nicht offiziell bekannt gegeben, aber mehrere unabhängige Quellen bestätigten die Prognosen. Die Ergebnisse markieren einen wichtigen Erfolg für Carney, der erst vor relativ kurzer Zeit das Amt des Premierministers übernommen hatte.
Politische Bedeutung
Der Sieg festigt die Position der Liberalen in einer Phase, in der die Regierung mit wirtschaftlichen Herausforderungen und internationalen Spannungen konfrontiert ist. Die Mehrheit ermöglicht es Carney, Gesetze leichter durchzusetzen und seine Agenda voranzutreiben, ohne auf die Unterstützung anderer Parteien angewiesen zu sein.
Die konservative Opposition hatte gehofft, durch die Nachwahlen an Einfluss zu gewinnen, musste sich jedoch geschlagen geben. Auch die Neue Demokratische Partei (NDP) konnte keine nennenswerten Erfolge verbuchen. Die Ergebnisse werden als Vertrauensvotum für Carneys Führung gewertet, der seit seinem Amtsantritt auf eine Politik der wirtschaftlichen Stabilisierung und sozialen Reformen setzt.
