Ermittler haben am Flughafen Leipzig/Halle eine weitere Drohne und Sprengstoff sichergestellt und damit neue Spuren im Fall eines vereitelten Anschlagsversuchs auf den Airport gefunden.

Im Zuge der laufenden Ermittlungen zu einem Anschlagsversuch auf den Leipziger Flughafen haben Fahnder nach eigenen Angaben eine weitere Drohne sowie Sprengstoff gefunden. Die Sicherstellung erfolgte im Umfeld des Airports, wie aus Ermittlerkreisen verlautete. Einzelheiten zum Fundort und zum Zeitpunkt der Entdeckung wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.

Der Flughafen Leipzig/Halle grenzt unmittelbar an die Gemeinde Kabelsketal im sachsen-anhaltinischen Saalekreis. Diese geografische Nähe ist für die laufenden Ermittlungen relevant, weil Spuren und mögliche Tatvorbereitungen in beide Richtungen überprüft werden müssen. Behörden vor Ort bestätigten, dass die Polizeipräsenz im Bereich des Flughafens weiter erhöht bleibt.

Geografische Nähe zu Kabelsketal

Das Bundeskriminalamt (BKA) ist in den Fall eingebunden und koordiniert die Ermittlungen gemeinsam mit den Landesbehörden. Nach Informationen mehrerer Medien, darunter WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung, verdichten sich Hinweise auf eine geplante Tat mit Drohnen und explosiven Substanzen. Konkrete Tatverdächtige wurden bislang nicht öffentlich benannt.