Charles Leclerc hat beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone seinen ersten Formel-1-Sieg seit Oktober 2024 gefeiert und damit eine Durststrecke von 37 Grands Prix beendet.

Nach einer dramatischen Schlussphase beim Großen Preis von Großbritannien hat Ferrari-Pilot Charles Leclerc seinen ersten Saisonsieg in der Formel 1 gefeiert. Der Monegasse überquerte am Sonntag die Ziellinie in Silverstone vor George Russell im Mercedes und seinem Ferrari-Teamkollegen Lewis Hamilton, der durch eine Zeitstrafe auf den dritten Platz zurückfiel.

Der Sieg auf Lewis Hamiltons Heimstrecke hatte für Leclerc eine besondere Bedeutung: Drei Wochen nach dem ersten Sieg des Briten für das italienische Team in Barcelona beendete der Monegasse eine Durststrecke von fast zwei Jahren und 37 Grand Prix ohne Sieg. "Unglaubliches Gefühl", kommentierte Leclerc den Erfolg im Ferrari.

Leclerc beendet Durststrecke

Für Ferrari verpasste das Team nur knapp einen Doppelsieg. Wie L'Équipe anmerkte, kam George Russell im Mercedes noch vor Hamilton ins Ziel, sodass aus der erhofften Podiumskombination Hamilton-Leclerc ein Ergebnis Russell-Hamilton-Leclerc wurde. Die italienische Gazzetta dello Sport feierte dennoch überschwänglich: "Leclerc ist der König von Silverstone!", schrieb das Blatt.

Die entscheidende Wendung im Rennen brachte eine Zeitstrafe von fünf Sekunden gegen Hamilton wegen eines Fehlstarts. Wie The Sun berichtete, erwies sich diese Strafe als kostspielig: Hamiltons Rückfall eröffnete Russell den Weg auf Platz zwei. Damit endete das Rennen für den Briten trotz starker Leistung nur mit dem dritten Podiumsplatz.