Die Triathletin Laura Philipp aus Heidelberg hat bei der Ironman-Europameisterschaft in Hamburg den zweiten Platz belegt und damit ihren Vorjahrestitel nicht verteidigen können; den Sieg holte die norwegische Weltmeisterin Solveig Lövseth.
Die 39-Jährige aus Heidelberg erreichte das Ziel am Hamburger Rathausmarkt mit einem Rückstand von 1:18 Minuten auf die Siegerin. Philipp war während ihres Höhentrainingslagers im April von starken Bauch- und Rückenschmerzen betroffen und lag zeitweise im Krankenhaus. „Anstatt mein neues Jahr wie geplant mit viel Training in den wunderschönen Bergen zu beginnen, zwangen mich starke Bauch- und Rückenschmerzen dazu, die letzten Tage in der Klinik zu verbringen“, schrieb sie damals auf Instagram aus dem Krankenbett. Eine genaue Diagnose habe es nicht gegeben; die Problematik sei multifaktoriell gewesen.
Krankheitsbedingte Rückschläge in der Vorbereitung
Trotz dieser Belastungen war Philipp als Titelverteidigerin in das Rennen gegangen. „Mit Hamburg verbinde ich so viele positive Erinnerungen“, sagte sie vor dem Start. Dennoch rückte der dritte Hamburg-Triumph nach 2022 und 2025 für sie nicht mehr in Reichweite. Sie beendete das Rennen auf Platz zwei und erreichte damit frühzeitig ein wichtiges Ziel: die Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft am 10. Oktober auf Hawaii.
