Die norwegische Weltmeisterin Solveig Lövseth hat am Sonntag die Ironman-Europameisterschaft in Hamburg gewonnen, die Heidelberger Triathletin Laura Philipp belegte nach einer beeindruckenden Aufholjagd mit 1:18 Minuten Rückstand den zweiten Platz.

Verlauf des Rennens

Das Rennen mit Start an der Binnenalster und Ziel auf dem Rathausmarkt begann für Philipp denkbar ungünstig. Die 39-Jährige aus Heidelberg war als Siebte mit fast neun Minuten Rückstand in den abschließenden Marathon gegangen, nachdem die Französin Marjolaine Pierré auf dem Rad das Tempo diktiert hatte und als Führende auf die Laufstrecke gewechselt war.

Doch auf der Laufstrecke um die Alster bewies Philipp ihre Qualität. Bei nun wieder trockenen Bedingungen – auf dem Rad hatte es teils starken Regen gegeben – kämpfte sie sich Runde um Runde zurück. Fast acht Minuten Rückstand holte sie allein auf der Marathondistanz auf. „Es war mental hart, aber irgendwie natürlich auch extrem cool, den Rückstand noch mal so zu reduzieren“, sagte Philipp im ARD-Fernsehen. Am Ende kam sie 1:18 Minuten nach der Siegerin ins Ziel.