Dynamo Dresdens Abwehrspieler Lars Bünning erlitt eine spontane Hirnblutung und wurde am Montag in einer lebensrettenden Notoperation erfolgreich behandelt.
Der 28-Jährige befindet sich nach dem Eingriff auf der Intensivstation und ist bei vollem Bewusstsein, wie der Zweitligist am Montag mitteilte. Über den genauen Zeitpunkt des Vorfalls machte der Verein zunächst keine Angaben.
Sportdirektor Sören Gonther zeigte sich tief betroffen. „Die Nachricht ist ein absoluter Schockmoment für uns gewesen“, wird er in der Vereinsmitteilung zitiert. „In solchen Situationen rückt der Fußball vollkommen in den Hintergrund, denn nichts ist wertvoller als die Gesundheit.“
„Absoluter Schockmoment“ für den Verein
Der gesamte Verein stehe in Gedanken bei Bünning und seinen Angehörigen, betonte Gonther. „Wir werden ihn auf seinem Genesungsprozess bestmöglich unterstützen.“
Bünning war in der gerade abgelaufenen Saison nur zu zwölf Einsätzen gekommen und spielte zuletzt keine Rolle im Team. In der Vorsaison hatte der gebürtige Hamburger noch als Stammkraft zum Aufstieg in die 2. Bundesliga beigetragen.
