Angesichts eines rekordniedrigen Wasserstands am Rhein hat der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Krischer die Einrichtung einer Taskforce sowie einen beschleunigten Ausbau der Wasserstraßen verlangt.
Angesichts eines rekordniedrigen Wasserstands am Rhein hat der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Krischer die Einrichtung einer Taskforce sowie einen beschleunigten Ausbau der Wasserstraßen verlangt. Der Minister sieht dringenden Handlungsbedarf, weil der niedrige Pegel den Schiffsverkehr, die Energieversorgung und die Wirtschaft entlang des Flusses zunehmend behindert.
Hintergrund: Rheinpegel auf Rekordtief
Der Rhein gehört zu den wichtigsten Binnenwasserstraßen Europas und versorgt eine Vielzahl von Häfen, Kraftwerken und Industriebetrieben in Nordrhein-Westfalen mit Gütern und Kühlwasser. Messstellen in Köln und Duisburg-Ruhrort, zwei der zentralen Pegelstationen am Niederrhein, registrierten in den vergangenen Tagen Werte, die deutlich unterhalb der langjährigen Durchschnitte für die Sommerzeit lagen. Auch am Pegel Duisburg wurden außergewöhnlich niedrige Stände verzeichnet.
