Ein 23-jähriger Mann soll in Berlin-Schöneberg das Leasingauto seines Bruders in Brand gesetzt und dadurch eine Explosion ausgelöst haben, bei der er selbst verletzt wurde.

Nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft hat der Beschuldigte die Tat inzwischen gestanden. Er wurde Anfang Oktober 2025 festgenommen und befand sich zunächst in Untersuchungshaft.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann Benzin im Innenraum des Fahrzeugs verteilte und dieses entzündete. Die darauffolgende Explosion verletzte den 23-Jährigen selbst.

Geständnis und Motiv

Das mögliche Motiv der Tat sehen die Behörden in den laufenden Kosten für das Leasingfahrzeug. Der Wagen war auf den Bruder des Beschuldigten zugelassen.

Nach der Explosion soll der 23-Jährige zunächst eine falsche Aussage gegenüber der Polizei gemacht haben. Die genauen Umstände dieser ersten Befragung sind Gegenstand der Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage beim Amtsgericht Tiergarten erhoben. Der Vorwurf lautet auf Brandstiftung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.