Innsbruck, 25 Juni 2026

Der Generaldirektor des KHM-Museumsverbands, Jonathan Fine, hat sich nach einem ihn entlastenden Gutachten im Mobbing- und Bossing-Verfahren um Schloss Ambras „nicht überrascht“ gezeigt und zugleich die kommende Sommerausstellung auf dem Schloss bei Innsbruck vorgestellt.

Fine sprach am Rande eines Medientermins zur Ausstellung „Das Blut der Medusa – die Korallen von Schloss Ambras“ in Innsbruck über das Ergebnis der unabhängigen Beurteilung. Er habe „gewusst, wie ich gehandelt habe“, die rechtliche Beurteilung habe nunmehr seine „Wahrnehmung bestätigt“, meinte Fine. Zahlreiche von der Ex-Schloss-Ambras-Direktorin Veronika Sandbichler aufgestellte Vorwürfe hätten sich „nicht aufrechterhalten lassen“.

Das Ergebnis sieht Fine allerdings nicht als „Freibrief, sondern als Verpflichtung“. Er nehme aus dem Verfahren zwei Punkte mit: Zum einen, dass man „besser in der Kommunikation“ werden müsse. Die Causa selbst war nach seinen Worten Auslöser dafür, dass Sandbichler das Dienstverhältnis habe beenden wollen.