Eine schwarze Handtasche, die nach Angaben des Auktionshauses Drouot aus Kollagenresten eines T-Rex-Sauriers gefertigt wurde, ist am Donnerstagabend in Paris nicht versteigert worden.
Das Auktionshaus Drouot sagte die Versteigerung am Vorabend ab, weil das höchste Gebot von 150.000 Euro den angesetzten Mindestpreis von 300.000 Euro nicht erreichte. Das bestätigte das Auktionshaus in Paris. Drouot hatte die Tasche zuvor als „beispielloses Luxusobjekt" beworben.
Woraus die Tasche bestehen soll
Das Material für die Tasche stamme laut Auktionshaus aus Kollagenresten eines Oberschenkelknochens eines T-Rex-Sauriers. Der Knochen war vor 25 Jahren im US-Bundesstaat Montana gefunden worden. „Das Material dafür wurde laut Auktionshaus aus Kollagenresten von einem Oberschenkelknochen eines T-Rex-Sauriers hergestellt", hieß es.
Die schlichte schwarze Handtasche war erstmals im Frühjahr 2025 in Amsterdam präsentiert worden. Paleontologe Iacopo Briano, der an der Auktion beteiligt war, erklärte, in den vergangenen Jahren seien Techniken entwickelt worden, um im Labor aus einer Zellkultur echte T-Rex-Haut zu züchten. „In den vergangenen Jahren ist es gelungen, Techniken, Biotechnologien zu entwickeln, mit denen man eine Zellkultur dazu bringen kann, im Labor echte T-Rex-Haut zu entwickeln", sagte er. Daher gebe es nun eine Tasche „aus der Haut eines vor 67 Millionen Jahren ausgestorbenen Tieres".
