Karin Prien hat am Montag in Berlin eine Ursachenforschung zu Gewalt am Rand von „Gen-Z“-Demonstrationen gefordert und dabei Ressentiments zurückgewiesen.
Prien richtete ihre Forderung an die Öffentlichkeit und die politischen Verantwortlichen. „Es geht nicht darum, Ressentiments zu schüren“, erklärte sie nach einer Sendung des Deutschlandfunks. Nach ihrer Darstellung geht es vielmehr darum, zu verstehen, warum Menschen in der Gesellschaft nicht angekommen sind und was dagegen helfen könnte.
Gesellschaftliche Ursachen statt Ressentiments
Sie beschrieb damit einen Ansatz, der Ursachen und mögliche Lösungen in den Mittelpunkt stellt. Der genaue Gegenstand der Sendung und der Umfang der von Prien genannten Demonstrationen werden in den bereitgestellten Fakten nicht weiter erläutert.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hatte die Vorfälle zuvor anders eingeordnet. „Es gab friedliche Demonstrationen, die dann Richtung Abend gekapert worden sind von gewaltbereiten linken Gruppen und migrantischen Chaoten“, sagte er.
