Italien steuert am Sonntag und Montag (28. und 29. Juni 2026) auf den Höhepunkt einer als außergewöhnlich eingestuften Hitzewelle afrikanischen Ursprungs zu, mit Spitzenwerten von bis zu 40°C und einer erhöhten Belastung der Notaufnahmen.
Nach den vorliegenden Prognosen erreicht die Hitzewelle zwischen Sonntag, dem 28. Juni, und Montag, dem 29. Juni, ihren Scheitelpunkt. In mehreren Regionen Italiens werden Höchsttemperaturen zwischen 30 und 38°C erwartet, wobei zwischen Emilia-Romagna, der Toskana und Umbrien Spitzenwerte von 39 bis 40°C möglich sind. Die Tiefsttemperaturen in den frühen Morgenstunden liegen demnach häufig bei 24 bis 25°C, sodass die Wärmebelastung kaum abkühlt.
Die Null-Grad-Grenze in den Alpen nähert sich während der beiden kritischen Tage dem als außergewöhnlich geltenden Schwellenwert von 5.000 Metern. In Verbindung mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit entsteht eine drückende Schwüle, die tagsüber wie nachts anhält. Die gefühlte Belastung erreicht in der Po-Ebene laut den vorliegenden Daten ein sehr intensives Niveau, knapp unterhalb der höchsten Kategorie.
