Berlin, 30 August 2026

Nach dem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung hat der IT-Sicherheitsexperte Joachim Selzer dargelegt, auf welche Weise Kriminelle gestohlene oder illegal erworbene Daten für Betrug im Internet missbrauchen könnten.

Nach dem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung hat der IT-Sicherheitsexperte Joachim Selzer dargelegt, auf welche Weise Kriminelle gestohlene oder illegal erworbene Daten für Betrug im Internet missbrauchen könnten. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ganz allgemein kann jedes intime Wissen von Angreifern genutzt werden, um einen Identitätsdiebstahl durchzuführen." Damit sei gemeint, dass Angreifer mit fremden Daten unter falscher Identität einkaufen oder Verträge abschließen könnten.

Hintergrund: Was der CCC bisher öffentlich gemacht hat

Der Chaos Computer Club (CCC) hatte den Angriff öffentlich gemacht und kritisiert, dass das Land Berlin zu langsam und intransparent über die Folgen informiere. Aus Sicht des Vereins müssen Betroffene schnell erfahren, welche Informationen abgeflossen sind, damit sie Vorkehrungen treffen können. Auch der Berliner Datenschutzbeauftragte und die Sicherheitsbehörden sind nach Darstellung des CCC eingebunden.