Israel hat eine von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Friedensinitiative für Gaza zurückgewiesen und besteht darauf, dass ein Rückzug erst dann erfolgen werde, wenn die Hamas und alle anderen bewaffneten Gruppen im Gaza-Streifen ihre Waffen niederlegen.

Die israelische Regierung wies den Vorschlag Ende Juli formell zurück, wenige Tage nachdem Trump angekündigt hatte, was er als historische Vereinbarung zur Sicherstellung der Entwaffnung der Hamas und aller anderen bewaffneten Gruppen in Gaza bezeichnete. Die Ankündigung folgte auf monatelange, von den USA vermittelte Diplomatie, die mit einer ersten Waffenruhe-Vereinbarung zwischen der Hamas und Israel begonnen hatte.

Israel vertritt den Standpunkt, dass sich die israelischen Streitkräfte nicht aus ihren Stellungen innerhalb Gazas zurückziehen werden, bis eine überprüfbare Entwaffnung erreicht ist. Offizielle Vertreter haben die Forderung als Vorbedingung und nicht als Verhandlungspunkt gerahmt, wodurch sich der Zeitplan, den Trump zu projizieren suchte, als schwierig erweist.