Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Sanktionen gegen belarussische Athleten aufgehoben, sodass diese wieder unter ihrer eigenen Flagge und mit Nationalhymne an internationalen Wettkämpfen teilnehmen können.
Entscheidung des IOC
Die Aufhebung der Sanktionen bedeutet, dass belarussische Sportler künftig nicht mehr als neutrale Athleten ohne nationale Symbole antreten müssen. Diese Änderung betrifft auch Teamwettbewerbe, einschließlich der Olympischen Spiele in Paris 2024 und der Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Das IOC begründete den Schritt damit, dass Athleten nicht für die Handlungen ihrer Regierungen bestraft werden sollten.
Tennisspielerin Aryna Sabalenka, eine der bekanntesten Sportlerinnen des Landes, kann nun wieder unter der belarussischen Flagge auf der WTA-Tour spielen. Die Entscheidung des IOC erfolgte unter der Präsidentschaft von Kirsty Coventry und soll Klarheit vor den Qualifikationswettbewerben für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles schaffen.
