Potsdam, 07 Oktober 2026
Brandenburgs Innenministerin hält an einem umstrittenen Instagram-Post fest, in dem sie die Berliner Linke scharf zukürzeln und vor einer linken Regierungsbeteiligung in Berlin zu warnen versucht.
Hintergrund des umstrittenen Beitrags
Die Innenministerin Brandenburgs verteidigt einen Instagram-Post, der sich gegen die Berliner Linke richtet. Darin warnt sie vor einer linken Regierungsbeteiligung in Berlin und verweist auf Kontakte einzelner Linken-Politiker zur Remmo-Familie sowie auf die frühere Mitgliedschaft der Linken-Spitzenkandidatin Eralp bei der Roten Hilfe. Linke-Politiker und zivilgesellschaftliche Organisationen hatten den Beitrag als unangemessen und bundesländerübergreifende Einmischung kritisiert. Die Ministerin betont jedoch, an ihrer Positionierung festhalten zu wollen.
Die Kritik an dem Post reicht über die Linke hinaus. Auch Politiker der Union werfen der Berliner Linken mangelnde Abgrenzung gegenüber extremistischen Strukturen vor. Ein Politologe, der vor möglichen Sondierungsgesprächen in Berlin Stellung nahm, sagte der Linken: „Linkspartei muss hier klare Abgrenzungsmuster entwickeln“. Gleichzeitig kündigen Unionsländer die die Drohung an, einer linksgeführten Berliner Landesregierung finanzielle Mittel zu entziehen.
