Die Inflation in Österreich ist im März auf 3,2 Prozent gestiegen, vor allem aufgrund höherer Treibstoff- und Heizölpreise, die durch den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran sowie die Schließung der Straße von Hormuz verursacht wurden.

Hintergrund der Inflation

Der Anstieg der Inflation von Februar auf März lässt sich hauptsächlich auf die gestiegenen Preise für Treibstoffe und Heizöl zurückführen. Ohne diese Entwicklung hätte die Teuerungsrate bei 2,3 Prozent gelegen. Die Preissteigerungen sind eine direkte Folge des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten, der die globalen Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben hat.

Besonders betroffen ist die Straße von Hormuz, die von Iran weitgehend geschlossen wurde. Durch diese wichtige Handelsroute wird ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs transportiert. Die Blockade hat erhebliche Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auch auf die Inflation in Österreich.

Dienstleistungen als Haupttreiber

Neben den Energiepreisen sind Dienstleistungen der Haupttreiber der Inflation in Österreich. Während der Preisdruck bei Nahrungsmitteln im März nachgelassen hat, bleiben die Kosten für Dienstleistungen weiterhin hoch.

Manuela Lenk, Generaldirektorin von Statistik Austria, bestätigte diesen Trend mit den Worten: „Der Preisdruck bei Nahrungsmitteln ließ im März hingegen etwas nach.“ Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Teuerung bei Lebensmitteln zumindest vorübergehend gebremst wurde.