Wien, 17 Juli 2026

Die Inflation in Österreich hat sich im Juni 2026 laut Daten der Statistik Austria auf 3,2 Prozent abgeschwächt, nachdem sie im Mai noch bei 3,7 Prozent gelegen war.

Die Teuerung in Österreich ist im Juni 2026 auf 3,2 Prozent gefallen. Das geht aus den endgültigen Daten der Statistik Austria hervor, die zugleich die Schnellschätzung von Anfang Juli bestätigten. Gegenüber dem Vormonat Mai bedeutet dies einen Rückgang um 0,5 Prozentpunkte. Die Preissteigerung bleibt damit allerdings deutlich erhöht.

Energie als wichtigster Preisdämpfer

Als Hauptgrund für den nachlassenden Preisdruck nannte die Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk die Entwicklung an den Energiemärkten. „Ausschlaggebend für den nachlassenden Preisdruck war der deutlich geringere Preisauftrieb bei Treibstoffen und Heizöl“, sagte Lenk. Verglichen mit dem Vormonat sanken Treibstoffe im Schnitt um 6,1 Prozent.

Gleichzeitig mahnte Lenk zur Vorsicht bei der Gesamtbewertung. Die Teuerung liege „nach wie vor auf deutlich erhöhtem Niveau“. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich weniger kräftig als zuletzt. „Auch Nahrungsmittel verteuerten sich weniger kräftig als zuletzt“, erklärte die Leiterin der Statistik Austria.

Dienstleistungen bleiben Preistreiber

Den größten Beitrag zur Gesamtinflation lieferten auch im Juni die Dienstleistungspreise. Diese stiegen erneut überdurchschnittlich und verteuerten sich wie im Monat zuvor um 4,4 Prozent. „Den Hauptbeitrag zur Gesamtinflation lieferten nach wie vor die Dienstleistungspreise, die im Juni erneut überdurchschnittlich gestiegen sind“, heißt es in der Mitteilung der Statistik Austria.