Die Verbraucherpreise in Bayern lagen im Mai 2026 um 2,6 Prozent über dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Bundesweit sank die Inflationsrate ebenfalls von 2,9 Prozent im April auf 2,6 Prozent im Mai. Das Statistische Bundesamt bestätigte den Rückgang und verwies auf die seit Monatsbeginn gesenkten Energiesteuersätze für Kraftstoffe als wesentlichen Treiber.

Die Kraftstoffpreise an der Zapfsäule fielen im Mai gegenüber April um durchschnittlich 7 Prozent. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres kostete Superbenzin dennoch 15,7 Prozent mehr, was die anhaltende Belastung für Autofahrer unterstreicht.

Energiepreise als zentraler Faktor

Insgesamt lagen die Energiepreise im Mai um 5,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders stark stieg Heizöl mit einem Plus von 46,8 Prozent, was das Statistische Landesamt auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs zurückführte.