Während der Hitzewelle von Ende Juni bis Anfang Juli 2026 haben das österreichische Gesundheitsministerium und weitere Fachstellen über eine außergewöhnliche Belastung der Bevölkerung informiert und eine erhöhte Sterblichkeit registriert.
Die Hitzewelle, die Österreich von Ende Juni bis Anfang Juli 2026 erfasste, führte nach Angaben des Gesundheitsministeriums zu einer außergewöhnlichen Belastung der Gesundheitsversorgung. Die Behörden wiesen darauf hin, dass Hitzeperioden dieser Intensität das Risiko für gesundheitliche Komplikationen deutlich erhöhen, insbesondere wenn sie mehrere Tage andauern und nächtliche Abkühlung ausbleibt.
Warnung an Risikogruppen
Das Ministerium und weitere Fachstellen richteten ihre Warnungen gezielt an Risikogruppen. Im Fokus der Aufklärungskampagne standen ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Menschen mit Behinderungen, Säuglinge und Kleinkinder sowie deren Angehörige und Betreuungspersonen. Für diese Gruppen wurden konkrete Schutzmaßnahmen empfohlen, darunter ausreichende Flüssigkeitszufuhr, das Aufsuchen kühler Räume und die Reduktion körperlicher Anstrengung in den heißesten Tagesstunden.
