In Hochfilzen im Bezirk Kitzbühel ist ein Landwirt nach Angaben der Polizei am Sonntagnachmittag auf seinem Hof von drei Hunden seiner Nachbarin gebissen worden.
Die Polizei geht nach bisherigen Ermittlungen davon aus, dass der Mann das Stallgebäude der Nachbarin betrat, ohne die Halterin zuvor zu informieren. Nach Darstellung der Behörden bestand zwischen den beiden eine Vereinbarung, wonach der Landwirt die Stallbesitzerin vor dem Betreten des Gebäudes verständigen musste. Dieser Pflicht sei er an dem Nachmittag nicht nachgekommen.
Daraufhin hätten sich drei Hunde der Nachbarin auf den Mann gestürzt und ihn gebissen. Wie schwer die Verletzungen sind, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Der Landwirt wurde laut Polizei medizinisch versorgt. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag in Hochfilzen.
Was bislang bekannt ist
Nach der Bissattacke schaltete die Polizei die Bezirkshauptmannschaft Kufstein als zuständige Sicherheitsbehörde ein. In solchen Fällen prüft die Behörde unter anderem, ob die Haltung der Tiere gegen tierschutz- oder ordnungsrechtliche Vorschriften verstößt, und kann Auflagen für die Halterin anordnen. Auch die Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde mit dem Sachverhalt befasst, da es nach Bissattacken regelmäßig um die Frage einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Körperverletzung geht.
