Die Helgoland-Fähre „Funny Girl" ist am Samstagmittag mit 69 Menschen an Bord rund fünf Kilometer östlich von Helgoland in der Nordsee wegen eines Motorschadens manövrierunfähig in See getrieben und anschließend von Rettungskräften nach Cuxhaven geschleppt worden.

Havarie vor Helgoland

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) fiel am Samstagmittag der Motor der 68 Meter langen Fähre aus, die auf dem Weg von Büsum nach Helgoland war. Die „Funny Girl" trieb daraufhin fast zwei Stunden lang wenige Seemeilen vor der Nordsee-Insel (Kreis Pinneberg) antriebslos im Wasser.

Der Notruf ging laut DGzRS um 12:45 Uhr ein. Anschließend machte sich der Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede" auf den Weg zum Havaristen, um die Fähre zunächst nach Helgoland zu schleppen. Wie eine Polizeisprecherin erklärte, war ein Anlegen auf der Insel jedoch nicht möglich, sodass das Schiff mitsamt aller Passagiere ins niedersächsische Cuxhaven gebracht wurde. „Da nach Angaben der Polizeisprecherin dort ein Anlegen jedoch nicht möglich war, werde die „Funny Girl" mitsamt aller Passagiere nun ins niedersächsische Cuxhaven gebracht."