Ein Kreuzfahrtschiff mit fast 150 Menschen an Bord liegt vor der Küste von Kap Verde fest, nachdem drei Passagiere an einem vermuteten Hantavirus-Ausbruch gestorben sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass die Gefahr für die Allgemeinheit gering sei.

Hintergrund des Ausbruchs

Die MV Hondius, ein niederländisches Schiff, hatte am 1. April in Argentinien abgelegt. Laut argentinischen Behörden zeigten zu diesem Zeitpunkt keine Passagiere Symptome einer Hantavirus-Infektion. Die Inkubationszeit kann jedoch bis zu acht Wochen betragen.

In der Provinz Tierra del Fuego, von der das Schiff abfuhr, waren bisher keine Hantavirus-Fälle bekannt. Allerdings gab es in anderen argentinischen Provinzen Ausbrüche, die im vergangenen Jahr zu 28 Todesfällen führten. Ein früherer Ausbruch im Süden Argentiniens im Jahr 2019 hatte mindestens neun Todesopfer gefordert.

Reaktionen und Maßnahmen