Köln, 03 Juni 2026

Rund 800 Einsatzkräfte und etwa 400 Statisten haben am 3. Juni 2026 am Kölner Rheinenergie-Stadion an der bundesweiten Katastrophenschutzübung resConEx26 teilgenommen, bei der die Bewältigung eines chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Schadensfalls trainiert wurde.

Übungsszenario am Kölner Stadion

Die Übung resConEx26 ist nach Angaben des Technischen Hilfswerks (THW), der Bundespolizei und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die bislang größte Katastrophenschutzübung dieser Art in Deutschland. Sie ist Teil des Europäischen Katastrophenschutzverfahrens und dient zugleich als Pilotprojekt für die neue Einheit rescEU-CBRN-DECON, die nach Angaben der Beteiligten noch in diesem Jahr einsatzbereit sein soll.

Das angenommene Szenario sah laut THW einen Schadensfall in einem Pflanzenschutzmittelwerk in der Nähe des Stadions vor. Dabei trat den Übungsannahmen zufolge eine Giftwolke aus, die in Richtung der Region zog. Die Einsatzkräfte mussten daraufhin die Dekontamination von Menschen, Fahrzeugen und Gerät üben – also das fachgerechte Reinigen nach Kontakt mit gefährlichen Stoffen.