Der GoPro hat Investoren mit einer Pflichtmitteilung vor "ernsthafte Zweifel an der Fortführung des Konzerns" gewarnt.
Speicherpreise unter Druck
Die Mitteilung ist eine vorgeschriebene Warnung an Investoren, die ein Unternehmen bei ernsten finanziellen Schwierigkeiten veröffentlichen muss. GoPro hatte bereits nach dem ersten Quartal darauf hingewiesen, dass sich die Preise für Speicherchips für das Unternehmen in einigen Fällen mehr als verdoppelt hatten.
Im vergangenen Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um gut ein Viertel, und schlussendlich sammelte sich ein Verlust von knapp 81 Millionen US-Dollar (69,55 Millionen Euro) an.
Dem Unternehmen zufolge sind die Preise für Arbeitsspeicher zwischen 80 und 115 Prozent gestiegen, also etwa doppelt so hoch wie zuvor. Dies beeinflusse die Einnahmeerwartungen massiv und schüre "ernsthafte Zweifel an der Fortführung des Konzerns", so GoPro.
