Der Goldpreis hat am Mittwochmorgen weiter nachgegeben und bewegt sich nahe am tiefsten Stand seit sieben Monaten, während steigende US-Renditen und die schwindenden Aussichten auf ein Friedensabkommen im Iran-Konflikt den Dollar stützen.

Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 54,90 auf 3.983,60 Dollar pro Feinunze. Damit steuert das Edelmetall auf den größten Monatsverlust seit mehr als 17 Jahren zu, sollte das aktuelle Minus bis zum Handelsschluss am Dienstag Bestand haben.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Hintergrund sind nach Einschätzung von Beobachtern die steigenden Renditen von US-Staatsanleihen und die schwindenden Aussichten auf ein dauerhaftes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran. Diese Faktoren hielten die Sorgen über Inflation und weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank auf einem hohen Niveau.