Bei der Gala zum Deutschen Filmpreis am Freitagabend in Berlin wurde das Drama „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski mit der Goldenen Lola für den besten Spielfilm ausgezeichnet.
Der Film, der von mehreren Frauen auf einem Bauernhof in verschiedenen Zeiten erzählt, gewann insgesamt zehn Auszeichnungen, darunter die Preise für die beste Regie, das beste Drehbuch und die beste Nebendarstellerin. Die Lola in Silber ging an den Politthriller „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak, die Lola in Bronze an „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven.
Senta Berger: Erste Nominierung, erster Preis
Einen der emotionalsten Momente des Abends lieferte Senta Berger. Die 85-jährige Schauspielerin wurde für ihre Rolle in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Es war ihre allererste Nominierung für den Deutschen Filmpreis. Berger zeigte sich überwältigt: „Ich bin aber aufgeregt. Ich bin erst morgen glücklich. Heute ist es einfach zu viel.“
