Der Franzose Paul Magnier hat am Donnerstag die 18. Etappe des 109. Giro d'Italia von Fai della Paganella nach Pieve di Soligo im Sprint gewonnen, während Jonas Vingegaard die Gesamtführung souverän verteidigte.
Auf den 171 Kilometern durch die Dolomiten setzte sich Magnier vom Team Soudal im Finale aus einem reduzierten Hauptfeld von rund 60 Fahrern durch. Es war bereits sein dritter Tageserfolg bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt, nachdem er zuvor auch die erste und dritte Etappe für sich entschieden hatte.
Hinter dem 22-jährigen Franzosen belegte der Italiener Edoardo Zambanini vom Bahrain-Team den zweiten Platz. Dritter wurde Jonathan Milan vom deutschen Rennstall Lidl, der im Sprint ebenfalls zu den schnellsten Männern gehörte.
Vingegaard mit Defekt und Angriffslust
Jonas Vingegaard, der zweifache Tour-de-France-Sieger, überquerte den Zielstrich zeitgleich mit seinen direkten Konkurrenten im Hauptfeld. Der Däne hatte rund 60 Kilometer vor dem Ziel einen technischen Defekt an seinem Rad, konnte das Problem aber mit Hilfe seines Teams schnell beheben und wieder zur Spitzengruppe aufschließen.
