Eine für Samstag geplante Klima-Demonstration in Werne darf nicht direkt am Werkstor eines Gaskraftwerks starten, nachdem das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eine entsprechende polizeiliche Verfügung bestätigt hat.
Die Polizei hatte ihre Entscheidung mit einem öffentlichen Aufruf zu Massenaktionen und Störungen gegen das Kraftwerk begründet. Gegen den Gerichtsbeschluss kann noch Beschwerde eingelegt werden.
Hintergrund der Auflage
Zu der Demonstration aufgerufen hatten mehrere Umwelt- und Klimaschutzorganisationen, darunter Greenpeace, Fridays for Future und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist vor Ort.
Die Organisatoren der Demonstration und eines nahegelegenen Klimacamps wenden sich gegen die geplanten Neubauten von Gaskraftwerken durch die deutsche Bundesregierung. In dem Camp werden bis zu 2.000 Teilnehmer erwartet.
