ETF-Altersvorsorge nach Versicherungsdebakel

Ein privater Rentenversicherungsvertrag mit Fondsbindung brachte dem Anleger nach 15 Jahren und über 20.000 Euro Einzahlungen nur 1.000 Euro Gewinn – jetzt setzt er auf ETFs.

Die teure Lehre aus der privaten Rentenversicherung

Im Jahr 2008 schloss der Anleger eine private Rentenversicherung mit Fondsbindung ab. Über 15 Jahre hinweg zahlte er mehr als 20.000 Euro ein. Doch die Bilanz fiel ernüchternd aus: Am Ende stand ein Gewinn von lediglich 1.000 Euro. Diese Erfahrung veranlasste ihn, nach Alternativen zu suchen.

Die Enttäuschung über die mageren Erträge führte schließlich zur Kündigung der Versicherung. Stattdessen entschied sich der Anleger, sein Geld in einen ETF-Sparplan zu investieren. Dieser Schritt markierte einen grundlegenden Wandel in seiner Altersvorsorgestrategie.

Der Wechsel zu ETFs

Die Wahl fiel auf einen ETF-Sparplan, weil dieser vergleichsweise sicher erschien und hohe Renditen versprach – vorausgesetzt, das Geld blieb mindestens ein Jahrzehnt angelegt. Im August 2025 startete der Anleger schließlich mit seinem neuen Investmentmodell.

ETFs (Exchange Traded Funds) gelten als kostengünstige und transparente Alternative zu klassischen Fondsprodukten. Sie bilden Indizes nach und ermöglichen so eine breite Streuung des Risikos. Für Anleger, die langfristig vorsorgen wollen, sind sie daher eine attraktive Option.

Die Vorteile des ETF-Sparplans