Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine vorläufige Wetterbilanz für den Frühling in Thüringen veröffentlicht, die eine deutlich wärmere und trockenere Jahreszeit als üblich belegt.

Die Durchschnittstemperatur lag bei 9,2 Grad Celsius und übertraf damit den Mittelwert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 von 7,1 Grad deutlich. Bundesweit ordnet der DWD den Frühling als einen der mildesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ein.

In Thüringen zeigte der Frühling spürbare Temperaturkontraste, die für die Übergangsjahreszeit typisch sind. Um die Eisheiligen herum froren manche Menschen noch, während in der letzten Maiwoche die Höchsttemperaturen vereinzelt die 30-Grad-Marke erreichten.

Temperaturkontraste und Sonnenrekorde

Die Sonnenscheindauer summierte sich auf rund 676 Stunden und lag damit etwa 228 Stunden über dem langjährigen Mittel von 448 Stunden. Deutschlandweit war die Sonnenscheindauer im Frühling außergewöhnlich hoch.