Knapp drei Wochen nach dem Absturz einer Cessna 210 in Namibia haben die Behörden die sterblichen Überreste der vierten und letzten Insassin, Silke Lohmiller, gefunden und identifiziert.
Die Polizei bestätigte am Freitag, dass alle Opfer identifiziert wurden, einschließlich der sterblichen Überreste der weiblichen Passagierin. Die Maschine war am 10. Mai von der Hauptstadt Windhuk zu einer privaten Landepiste in der Sossusvlei-Region gestartet, erreichte ihr Ziel jedoch nie.
An Bord befanden sich ein deutscher Pilot sowie eine Familie aus Bad Rappenau in Baden-Württemberg: Silke Lohmiller, ihr Ehemann und der gemeinsame Sohn. Alle vier kamen bei dem Unglück ums Leben.
Schwierige Bergung in unwegsamem Gelände
Die Suche nach der vierten Leiche gestaltete sich äußerst schwierig. Die Absturzstelle liegt fast auf dem Gipfel eines Berges in einer steilen Schlucht in der abgelegenen Hardap-Region. Das Wrack war von einem Suchflugzeug etwa zwei Kilometer von der Siedlung Hammerstein entfernt entdeckt worden.
